Fram-Club

Der Fram-Club ist die Gönnervereinigung des Museums Fram und unterstützt das Museum ideell und finanziell. Er organisiert öffentliche Veranstaltungen zu aktuellen Themen und Aktivitäten rund um das Museum.
Der Vorstand besteht aus Marann Schneider-Schnyder (Präsidentin), Walter Kälin (Veranstaltungen), Jutta Skocic (Finanzen) und Ingrid Fässler-Heinzer (Organisation).

Eine Einzelperson bezahlt jährlich 33, eine Familie 44 und ein Paar 55 Franken. Der Beitritt für Kollektivmitglieder (Firmen, Vereine) kostet 300 Franken, Gönner sind ab 500 Franken dabei.

Es würde uns freuen, Sie als Mitglied des Fram-Clubs begrüssen zu können. Schreiben Sie uns eine Email an club@fram-einsiedeln.ch

AGENDA

Donnerstag
16. Juni 2022
Engelfiguren, Superwomen und ganz viele Herzen
Die Bedeutung religiöser Symbole in der heutigen Kultur
Fram-Club

Museum Fram, Eisenbahnstrasse 19, Einsiedeln

19.00 Uhr

 

Ein Abend mit Daria Pezzoli-Olgiati (Input-Referat) und Walter Kälin (Moderation) als Begleitveranstaltung zur aktuellen Ausstellung «Vanitas. Gedankenspiele über Eitelkeit und Vergänglichkeit».

Die Tessinerin ist Professorin für Religionswissenschaft und Religionsgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zusammen mit Anna-Katharina Höpflinger hat sie 2021 das Buch «Religion, Medien und die Corona-Pandemie» herausgegeben. Im gleichen Jahr erschien das «Handbuch Gender und Religion».

RÜCKSCHAU

Donnerstag
05. Mai 2022
Vanitas. Ein Gedankenspiel über Eitelkeit und Vergänglichkeit
Exklusive Führung durch die neue Ausstellung für Mitglieder des Fram-Clubs
Fram-Club

Donnerstag, 5. Mai 2022

20.00 Uhr

Museum Fram, Eisenbahnstrasse 19, Einsiedeln

«Denn in deinen Morgen dämmert schon herein die Nacht». Diese Worte stammen aus dem «Grossen Welttheater» von Pedro Calderón de la Barca in der Übersetzung von Joseph von Eichendorff. Es ist die Stimme des Todes, die sie spricht und so das irdische Dasein der Schönheit beendet. Bereits bei unserer Geburt steht fest, dass wir eines Tages sterben werden. Dass das Leben endlich, dass alles vergänglich ist, wird schon im Alten Testament mit dem Motiv der Vanitas umschrieben. «Es ist alles eitel», übersetzte Martin Luther, und er meinte «eitel» im ursprünglichen Sinn von «nichtig».

Für die Mitglieder des Fram-Clubs bieten die Kuratorin Giulia Passsalacqua und der Kurator Heinz Nauer eine Führung durch die Ausstellung «Vanitas. Gedankenspiele über Eitelkeit und Vergänglichkeit» an.

Donnerstag
17. März 2022
Ein Drittel von Threema: Silvan Engeler
Der Mitbegründer aus Einsiedeln im Gespräch
Fram-Club

 

«Der Messenger mit Fokus auf Sicherheit und Privatsphäre» – so propagiert das Unternehmen Threema seine App zum Austausch von Nachrichten. Die Schweizer Armee erklärte sie zur obligatorischen Alternative zu WhatsApp.

Hinter der Erfolgsgeschichte aus Pfäffikon SZ steckt auch ein Einsiedler: Silvan Engeler ist einer der drei Gründer von Threema. Walter Kälin befragt ihn zum erfolgreichen Produkt, das keine Spuren hinterlässt, und zu seinem Privatleben, soweit es einer preisgibt, der angetreten ist, die Privatsphäre seiner Kundschaft zu schützen.

Donnerstag
10. Februar 2022
Der Rosenkranz
musikalisch und visuell in Szene gesetzt
Fram-Club


Eva Saladin, Violine, und Johannes Keller, Cembalo, spielen Rosenkranz-Sonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber, der Bildende Künstler und Regisseur Michael Kleine sowie der Musiker und Dramaturg Roman Lemberg recherchierten im Archiv unseres Museums und präsentieren den Rosenkranz und die Sonaten mit den Mitteln des zeitgenössischen Musiktheaters in einem heutigen Kontext.

Die Rosenkranz-Sonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704) sind das einzige bekannte instrumentale Sakralwerk sowie die einzige bekannte musikalische Umsetzung des Rosenkranzgebets.

Podcast des Bayerischen Rundfunks zu den Rosenkranz-Sonaten.

Donnerstag, 10. Februar, 20.00 Uhr

Museum Fram, Eisenbahnstrasse 19, Einsiedeln

Es gelten die aktuellen Corona-Massnahmen des BAG

Eva Saladin lebt als freischaffende Barockgeigerin in Basel. Ihre Arbeit setzt sich zusammen aus Orchester- und Kammermusikprojekten mit internationalen Ensembles, meist in führenden Positionen, sowie Solorezitals, in denen stilistische Auseinandersetzungen und Improvisation eine grosse Rolle spielen. Sie sucht nach Möglichkeiten, Musik auf weniger konventionelle Art und Weise auf die Bühne zu bringen. 

 

Johannes Keller ist in Weinfelden aufgewachsen. Er lebt als freischaffender Cembalist in Basel und ist Mitbegründer des Ensembles Il Profondo. Seine künstlerische Arbeit ist sehr breit gefächert, von Auftritten als Solist und Ensemblemusiker in der Alten-Musik-Szene bis hin zu Assistenzen an renommierten Opernhäusern, Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten und Aktivitäten im Musiktheater und in der Forschung.

 

Michael Kleine ist Regisseur und Bildender Künstler. Er studierte Musiktheater-Regie an der Theaterakademie Hamburg. Seine künstlerische Praxis erstreckt sich in viele Bereiche, als Bildender Künstler macht er Objektarbeiten und Performances, ausserdem Bühnen- und Kostümbilder sowie Ausstellungsarchitekturen. Ferner inszeniert er regelmässig Konzerte, so zuletzt mit dem Ensemble Intercontemporain an der Philharmonie Paris unter der musikalischen Leitung von Matthias Pintscher.

 

Roman Lemberg ist Musiker und Dramaturg. Er gestaltet Bühnenmusiken zu Kammeropern, Theaterstücken und Performances. In Zusammenarbeit mit Michael Kleine zeigt er seit 2010 eine fortlaufende Reihe von Musik-Performances u.a. im Schinkel-Pavillon und an der Volksbühne Berlin.

Mittwoch
08. Dezember 2021
Von den Freuden der kinderreichen Familie
Geschichten der Benziger-Kolumnistin Cécile Brändli-Probst und ein Gespräch mit zwei ihrer neun Kinder
Fram-Club

Nicht weniger als neun Kinder hatte Cécile Brändli-Probst (1919-2008), eine Mutter und Hausfrau, wie sie im Buche steht. Und dieses Buch ist 2020 im Limmat Verlag erschienen. Es enthält 150 Kurzgeschichten aus dem katholischen Familienalltag in den 50er- und 60er-Jahren. Geschrieben hat sie die Autorin für eine Zeitschrift, die damals im Einsiedler Benziger Verlag erschien: «Die Familie. Elternzeit­schrift und Mütterblatt». In ihren Texten kommen ein starker Glaube und eine feste Verwurzelung im Katholizismus zum Ausdruck. Wie sie ihre Mutter erlebt haben, erzählen zwei der drei Kinder, die das Buch herausgegeben haben, die Journalistin Esther Scheideg­ger Zbinden und der Historiker Sebastian Brändli. Nina Halpern liest Texte aus dem Buch.

Mittwoch,
8. Dezember, 20 Uhr

Museum Fram

Eintritt mit Maske, Covid-Zertifikat und Personalausweis

 

Donnerstag
18. November 2021
Was die Ausgrabungen unter dem Klosterplatz hervorbrachten
Vortrag der Archäologin Evelyne Marty aus Einsiedeln
Fram-Club

Die junge Einsiedlerin Evelyne Marty studiert Archäologie und arbeitet an der Universität Basel als Hilfsassistentin im Departement Altertumswissenschaften. Sie leitete die Notgrabungen, bevor mit der jetzigen Sanierung des Klosterplatzes begonnen werden konnte. Die Mitglieder des Fram-Clubs werden als erste erfahren, was diese Grabungen zu Tage gefördert haben. Da sich Evelyne Marty nicht nur für das Altertum interessiert, sondern auch eine begeisterte Fotografin ist, wird sie in Wort und Bild eindrücklich über ihre Arbeit berichten können.

Donnerstag,
18. November, 20 Uhr

Museum Fram

Eintritt mit Covid-Zertifikat

 

Donnerstag
28. Oktober 2021
Inglin 2021 – Der unbekannte Bekannte
Szenisch-musikalische Lesung zum 50. Todestag von Meinrad Inglin
Fram-Club

Am 4. Dezember 2021 jährt sich der Todestag des aus Schwyz stammenden Autors Meinrad Inglin zum fünfzigsten Mal. Dies und der Umstand, dass Inglin zu den bedeutendsten Schweizer Autoren des 20. Jahrhunderts zählt, dürften gute Gründe für ein besonderes Programm sein.

Walter Sigi Arnold, Andri Schenardi, Karin Wirthner und Peter Zimmermann lesen berührende Liebes-Erzählungen und skurril-komische Geschichten, Fatima Dunn begleitet auf dem Cello. Konzept und Regie: Buschi Luginbühl.

Inglin 2021 Programm

Donnerstag, 28. Oktober 20.00 Uhr

Museum Fram

Entgegen anderslautenden Angaben gibt es keinen Ticketvorverkauf

Eintritt mit Covid-Zertifikat

Donnerstag
23. September 2021
Zwei Freunde, ein Verlag
Den Einsiedler Diogenes Verlegern Daniel Keel (1930-2011) und Rudolf C. Bettschart (1930-2015) zu ihrem 90. Geburtstag
Fram-Club

Als im Herbst 2020 die zweite Corona-Welle fast alle Veranstaltungen wegspülte, mussten wir den Abend zu Ehren von Daniel Keel und Rudolf C. Bettschart auf später verschieben. Später ist jetzt. Wir feiern die beiden Einsiedler, die den Diogenes Verlag gegründet und höchst erfolgreich geführt hatten, ein Jahr nach ihrem 90. Geburtstag. Walter Kälin hat aus der Verlagsgeschichte Äusserungen der beiden sowie Statements von Autorinnen und Mitarbeitern des Verlags zu einem Puzzle zusammengefügt, das ein Bild ihrer Persönlichkeiten und ihres Lebenswerks ergibt.

Donnerstag,
23. September, 20 Uhr

Museum Fram

Zutritt nur mit Covid-Zertifikat und Personalausweis

Auch nach bald 70 Jahren gehört der Diogenes Verlag immer noch zu den grössten unabhängigen Belletristik-Verlagen Europas. Keel und Bettschart gelang es, Zeichner wie Loriot oder Tomi Ungerer, Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Patrick Süskind, Friedrich Dürrenmatt, Patricia Highsmith oder Donna Leon in ihre Dienste zu nehmen. Am 10. Oktober 2020 wären sie 90-jährig geworden. Sie sind beide am gleichen Tag in Einsiedeln zur Welt gekommen.

Mit Masha Bingisser, Oscar Bingisser, Jonas Züllig (Lesung) und Laurent Girard (Musik).

Donnerstag
01. Oktober 2020
«Ich will nicht dazugehören, ich will meine Ruhe»
Lesung und Gespräch mit dem früheren Benziger-Autor Hansjörg Schertenleib
Fram-Club

In einer losen Reihe haben wir in den letzten zehn Jahren die ehemaligen Benziger-Autorinnen Federica de Cesco und Eveline Hasler zu Lesungen und Gesprächen eingeladen. In zwei weiteren Veranstaltungen stellten wir Friedrich Dürrenmatt und Mani Matter in den Mittelpunkt. Zur Gruppe von Schriftstellerinnen und Schriftstellern, die ihre frühen Bücher bei Benziger veröffentlicht haben, gehört auch der Zürcher Hansjörg Schertenleib. 1982 erschienen drei Erzählungen unter dem Titel «Grip», 1983 folgte der Roman «Die Ferienlandschaft». In diesem Jahr nun publizierte der junge Kampa Verlag die Erzählung «Palast der Stille». Dass sie wunderbar in die Corona-Zeit passt, konnten weder der Autor noch der Verlag ahnen. Hansjörg Schertenleib liest aus dem Buch, Walter Kälin befragt ihn.

Donnerstag,
1. Oktober, 20 Uhr

Museum Fram

Sonntag
15. September 2019
«Ein himmlisch’ Werk» – Das Konzert zur Ausstellung
Musikalische Schätze aus dem Kloster Einsiedeln
Fram-Club

Konzertprogamm

  • Georg Friedrich Händel (1685-1759): Ouvertüre aus Jephta, g-Moll
  • Johann Baptist Vanhal (1739-1813): Quartett Op. 6/4, G-Dur
  • Johann Christian Bach (1735-1782): Trio Op. 4/2, A-Dur
  • Giovanni Battista Sammartini (1700/01-1775): Trio, D-Dur
  • Johann Baptist Vanhal (1739-1813): Quartett Op. 6/2, E-Dur

 

Es spielen

  • Eva Saladin, Barockvioline
  • Christoph Rudolf, Barockvioline
  • Christoph Riedo, Barockbratsche
  • Bernadette Köbele, Barockcello

 

Sonntag, 15. September 2019,
18 Uhr, Museum FRAM

Eintritt frei, Kollekte

 

Pariser Drucke, Mailänder Handschriften und ein Legat aus London

Christoph Riedo, der am 15. September mit einer Barockbratsche auftritt, ist nicht nur Musiker, sondern auch Musikwissenschaftler mit einem Lehrauftrag an der Universität Basel. Seine Doktorarbeit über geistliche Musik in Mailand im 18. Jahrhundert führte ihn überraschenderweise nach Einsiedeln. Die meisten Quellen liegen nämlich nicht in der lombardischen Metropole, sondern in der hiesigen Musikbibliothek. Teils wurden die Handschriften und Drucke vom Kloster gekauft oder von Mönchen, die in Bellinzona unterrichteten, während ihren Ferien in Oberitalien abgeschrieben, teils handelt es sich bei zahlreichen Werken um grosszügige Schenkungen. Das für den 15. September angekündigte Trio in D-Dur von Sammartini zum Beispiel liegt als Handschrift in der Musikbibliothek, andere Werke, die Riedo für das Konzert ausgewählt hat, wurden in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Paris gedruckt. Die Ouvertüre aus «Jephta» von Händel, die von John Walsh in London verlegt wurde, kam wahrscheinlich über Robert Lucas Pearsall nach Einsiedeln, der seinen gesamten Nachlass dem Kloster vermacht hatte.

Donnerstag
22. August 2019
Fram-Club
Der Musikwissenschaftler und Barockgeiger Christoph Riedo, Kenner der Alten Musik, und Theo Flury, Stiftsorganist und Komponist zeitgenössischer Musik, sind zu Gast bei Walter Kälin.
Riedo ist Co-Kurator der Ausstellung «Ein himmlisch‘ Werk – Musikalische Schätze aus dem Kloster Einsiedeln», die zurzeit im Museum Fram in Einsiedeln zu sehen ist. P. Theo Flury figuriert unter den zwölf Klosterkomponisten, die in der Ausstellung porträtiert werden. Seine Kompositionen werden, wie er selber sagt, meistens nur uraufgeführt und verschwinden dann in der Versenkung. Warum hat es zeitgenössische Musik so viel schwerer in unseren Konzertsälen und Kirchen als die Musik vergangener Jahrhunderte? Der Abend über «Alte Musik und Neue Töne» möchte Antworten auf diese und andere Fragen zur Musikrezeption geben.

Donnerstag,
22. August, 20 Uhr

Museum Fram

 

Donnerstag
18. Juli 2019
Thomas Hürlimann zum 200. Geburtstag von Gottfried Keller
Fram-Club
In der 1991 zum ersten Mal erschienenen Novelle «Dämmerschoppen» lässt Thomas Hürlimann den Schöpfer des «Grünen Heinrich» am Vorabend seines 70. Geburtstags nach Seelisberg fliehen, um etwaigen Ehrungen in Zürich auszuweichen. Am 18. Juli 2019, am Vorabend des 200. Geburtstags des Dichters, liest Hanspeter Müller-Drossaart diese wunderbare Geschichte, die 1998 in Einsiedeln von der Theatergruppe Chärnehus in einer dramatisierten Fassung zu sehen war, im Museum Fram.

Im Anschluss an die Lesung unterhält sich Walter Kälin mit Hürlimann über Keller. Der Zuger hat über den Zürcher im S. Fischer Verlag soeben ein «Grosses Lesebuch» herausgegeben.

Donnerstag,
18. Juli, 20 Uhr

Museum Fram

 

Donnerstag
27. Juni 2019
Das Einsiedler Salve Regina – Die Marienverehrung in der Musik und überhaupt
P. Lukas Helg und P. Alois Kurmann im Gespräch mit Walter Kälin
Fram-Club

Seit dem 17. Jahrhundert singen die Einsiedler Mönche täglich nach der Vesper das «Salve Regina». Sie schreiten zur Gnadenkapelle und huldigen der Schwarzen Madonna mit diesem betörend schönen Gesang. P. Lukas Helg aus dem Kloster Einsiedeln, Co-Kurator der aktuellen Ausstellung «Ein himmlisch’ Werk» im Museum Fram, veröffentlichte 2006 die musikgeschichtliche Studie «Das Einsiedler Salve Regina». Im Gespräch mit Walter Kälin gibt er Auskunft über die Marienverehrung in der Musik. Zum Marienkult generell nimmt der Einsiedler Mönch P. Alois Kurmann Stellung. Wie hat sich die Verehrung der Muttergottes im Lauf der Zeit entwickelt und wie ist sie aus heutiger Sicht einzuordnen?

Donnerstag,
27. Juni, 20 Uhr

Museum Fram

Sonntag
19. Mai 2019
Singen mit Pater Lukas
Zum Internationalen Museumstag pflegen wir das immaterielle Kulturerbe
Fram-Club

Mit seiner nächsten Veranstaltung kümmert sich der Fram-Club um die «Zukunft lebendiger Traditionen». So heisst das Motto, das der Internationale Museumsrat und der Verband der Museen der Schweiz zum Internationalen Museumstag am Sonntag, dem 19. Mai, ausgerufen hat. Die Museen sollen sich dem Publikum nicht mit ihren Objekten präsentieren, sondern das immaterielle Kulturerbe pflegen. Mit der «zunehmenden Digitalisierung und Globalisierung» sei das «zu einem vitalen Anliegen unserer Gesellschaft» geworden, schreiben die Organisationen.

 

Zum immateriellen Kulturerbe gehören neben unseren Festen, Bräuchen und Ritualen zum Beispiel das Märchenerzählen, das Theaterspielen, Tanzen oder Musizieren. Und natürlich auch das Singen, das gemeinsame Singen im Speziellen. Der Fram-Club lädt Sangesfreudige – mit und ohne Talent – ins Museum Fram ein, um am Sonntagnachmittag mit Pater Lukas Helg «aus voller Kehl’ und frischer Brust» (Eichendorff) zu singen. Nachdem er 42 Jahre lang den Stiftschor und andere Formationen dirigiert hat, ist er für diese Aufgabe prädestiniert. Kommt dazu, dass er als Verantwortlicher der Musikbibliothek des Klosters und Co-Kurator der Ausstellung «Ein himmlisch’ Werk – Musikalische Schätze aus dem Kloster Einsiedeln» Zugang zu geeignetem Liedgut hat.

Sonntag,
19. Mai, 14 Uhr

Museum Fram

Donnerstag
06. Dezember 2018
Zur Aufführung der Einsiedler Messe
von Giovanni Simone Mayr und ein Hoch auf Pater Gall Morel
Fram-Club
Die handschriftliche Partitur der «Einsiedler Messe» von Giovanni Simone Mayr liegt in der Musikbibliothek des Klosters Einsiedeln, der 2019 eine Ausstellung im Museum Fram gewidmet sein wird. Zum ersten Mal aufgeführt wurde das Werk 1826 bei der Primiz von Pater Gall Morel. Dessen offensichtlich gut betuchter Bruder – er war Tuchhändler in Mailand – hat sie beim damals berühmten Giovanni Simone Mayr bestellt.

Donnerstag,
6. Dezember 2018, 20 Uhr

Museum Fram

 

Am 2. und 9. Dezember lässt P. Lukas Helg diese Messe in der Stiftskirche noch einmal aufleben. Es könnte die Krönung seiner 42-jährigen Tätigkeit als Stiftskapellmeister werden, die er im August seinem Nachfolger übergeben hat. Am Donnerstag dazwischen gibt er im Gespräch mit Walter Kälin Auskunft über den Komponisten, die Komposition, die Aufführung, seine eigenen Tätigkeiten im Kloster und – hoffentlich – auch über sich selber.
Heinz Nauer macht die Besucherinnen und Besucher mit dem Primizianten Gall Morel bekannt, diesem herausragenden Benediktinerpater, von dem im Professbuch des Klosters steht, er sei «der wohl universalste Geist» gewesen, «den das Stift besessen» habe. Er war nicht nur Lehrer, Rektor, Kapellmeister, Bibliothekar und Autor, sondern verfasste für den Benziger Verlag auch Jahrzehnte lang den erfolgreichen «Einsiedler Kalender».
Donnerstag
08. November 2018
Die Geschichtsschreibung am Beispiel des Landesstreiks
und was das mit Benziger zu tun hat
Fram-Club

Ein Abend mit dem Historiker Roman Rossfeld, einer Lesung aus dem «Schweizerspiegel» von Meinrad Inglin und Szenen zur Spanischen Grippe von Zeno Schneider mit Einsiedler Theaterleuten.

Ein wichtiges Stück Schweizer Geschichte, der Landesstreik vor 100 Jahren, ist der Ausgangspunkt für die Veranstaltung vom 8. November. Zum 50-Jahr-Jubiläum 1968 hat der Aargauer Historiker Willi Gautschi im Benziger Verlag ein Buch zu dieser schweren innenpolitischen Krise der Eidgenossenschaft geschrieben. Lange Jahre galt «Der Landesstreik» bei den Historikern als Standardwerk, aber in der Zwischenzeit ist die Geschichtsforschung zu neuen Erkenntnissen gekommen. Wie gelangen Historikerinnen und Historiker zu neuen An- und Einsichten? Finden sie neue Dokumente? Eröffnet der Zeitgeist neue Perspektiven? Um solche Fragen wird sich ein Gespräch mit Roman Rossfeld drehen, der an der Universität Bern ein Projekt im Zusammenhang mit dem Landesstreik koordiniert. Zur Einstimmung in diesen Abend ist eine Lesung aus dem «Schweizerspiegel» von Meinrad Inglin vorgesehen, zum Ausklang zeigen Einsiedler Theaterleute Szenen von Zeno Schneider zur Spanischen Grippe, mit denen sie im Sommer Teil des Theaterprojekts «1918.CH» in Olten waren.

 

Donnerstag,
8. November 2018, 20 Uhr

Museum Fram

 

Donnerstag
04. Oktober 2018
Fram-Club

Wussten Sie, dass die deutsche Übersetzung des Romans «Quo vadis» des polnischen Schriftstellers und Nobelpreisträgers Henryk Sienkiewicz 1899 bei Benziger erschienen ist? Dass Karl May 1901 zu Verlagsverhandlungen in Einsiedeln war? Dass es um 1900 neben dem heute noch existierenden Panorama so genannte Cykloramen gab?

Die Ausstellung «Globale Lokalgeschichten» erzählt anhand von Objekten aus unserer Sammlung sieben Geschichten, die mit Einsiedeln und gleichzeitig mit der weiten Welt zu tun haben.

Giulia Passalacqua und Heinz Nauer haben die Ausstellung kuratiert, Mathis Füssler hat die Gestaltung übernommen. Zu den sieben «globalen Lokalgeschichten» liegt bei uns im Museum eine Broschüre auf, die Sie bei der Vernissage mitnehmen können. Diese findet im Rahmen der nächsten Fram-Club-Veranstaltung am Donnerstag, dem 4. Oktober, um 20 Uhr statt.

Neben den beiden Kuratoren werden als Gäste Max Fuchs von der Panorama-Gesellschaft und der Karl May-Kenner Bruder Gerold Zenoni aus dem Kloster Einsiedeln in die Geschichten einführen.

 

Donnerstag,
4. Oktober 2018, 20 Uhr

Museum Fram

 

 

Die Ausstellung ist geöffnet:

5. Oktober – 8. Dezember 2018

31. Januar – 5. April 2019

Donnerstag, Freitag und Samstag 13-17 Uhr

Eintritt frei

 

 

 

Donnerstag
06. September 2018
Fram-Club

Die Einsiedler Vernissage des Buchs «Im Fahr» mit der Autorin Susann Bosshard-Kälin, der Priorin Irene Gassmann, Walter Kälin und Frauen der Theatergruppe Chärnehus.

Im neuen Buch der Einsiedler Journalistin und Sachbuchautorin Susann Bosshard-Kälin berichten Nonnen über ihre Herkunft, ihre Entscheidung fürs Kloster, ihren Alltag im Rhythmus von Arbeit und Gebet und das Leben in einer Gemeinschaft, die man sich nicht ausgesucht hat.

«Im Fahr – Die Klosterfrauen erzählen aus ihrem Leben» erscheint im Verlag Hier und Jetzt und enthält neben den Porträts der Nonnen Fotos von Christoph Hammer und einen Artikel der Historikerin Denise Schmid, die das Kloster Fahr und seine Geschichte in einen grösseren Zusammenhang stellt.

Donnerstag,
6. September 2018, 20 Uhr

Museum Fram

Donnerstag
14. Juni 2018
Das chinesisch-schweizerische Gedankenmosaik aus Willerzell
mit Prof. Dr. Dr. Harro von Senger
Fram-Club

In seinem Buch «Das Tao der Schweiz», das 2017 im Verlag NZZ Libro erschienen ist, lädt der Willerzeller Sinologe Harro von Senger seine Leserinnen und Leser «zum Wagnis ein, die Schweiz neu zu denken». Er beschreibt, wie sich die Schweiz von heute in einem uralten philosophischen Werk, dem «Tao-te-king», spiegelt. Das Buch mit Aphorismen und Leitsätzen ist über 2200 Jahre alt, viele seiner Aussagen wirken aber aus Sicht von Sengers so, «als seien sie auf die Schweiz zugeschnitten.» Der Autor und unser Gast im Fram-Club zeigt auf, wie sich in unserem Alltagsleben viele «sino-helvetische Ähnlichkeiten» finden lassen.

Sprecher: Jan Zierold
Moderation: Walter Kälin

 

Donnerstag,
14. Juni 2018, 20 Uhr

Museum Fram

Vielleicht hatte der an der Universität Zürich emeritierte Professor für Klinische Psychiatrie Wulf Rössler recht, als er vor gut zwei Jahren in der NZZ am Sonntag schrieb: «Die Schweizer sind die Chinesen Europas».

Donnerstag
03. Mai 2018
Der Glockengiesser aus Zürich und die Einsiedler Klosterköchin
Fram-Club

Lesung aus dem Roman «Glocken und Kanonen» von Kaspar Schnetzler und Gespräch von Marann Schneider und Walter Kälin mit dem Autor.

Was haben Glocken, Kanonen und Kochtöpfe gemeinsam? Sie wurden früher aus der gleichen Legierung von Kupfer und Zinn hergestellt. Der Zürcher Schriftsteller Kaspar Schnetzler sei durch Zufall darauf gekommen, schrieb Martina Läubli, als sie letztes Jahr in der NZZ seinen «packenden Roman über die Glockengiesserfamilie Füssli» besprach.

«Glocken und Kanonen» ist bereits der sechste Roman des 75-jährigen Autors, der seine Leserinnen und Leser vor zehn Jahren mit «Das Gute» begeisterte, einer Familienchronik, die fast das ganze 20. Jahrhundert abdeckt.

Die Geschichte in seinem jüngsten Buch setzt 1548 ein und spielt teilweise in Einsiedeln, wo die Klosterköchin Lene von Glockengiesser Peter Füssli schwanger und vom Abt zügig in ein Frauenkloster versetzt wird, um einem Skandal vorzubeugen. Wo 30 Jahre vorher der Leutpriester Ulrich Zwingli in vielerlei Hinsicht gewirkt hatte, hinterliess nun auch der noch «altgläubige» Zürcher Glockengiesser Füssli seine Spuren.

Donnerstag,
3. Mai 2018, 20 Uhr

Museum Fram

 

Donnerstag
12. April 2018
Bekannte Benziger Bücher – Geschichten hinter den Geschichten
Fram-Club

Eine Nachlese zur Benziger-Ausstellung von Walter Kälin mit Moritz Kälin sowie Marann und Zeno Schneider

Ein Lehrling beim Benziger Verlag übersetzt «Das Rösslein Hü» und erfindet eine Fortsetzung. Von Friedrich Dürrenmatt erscheinen im gleichen Haus nur zwei Bücher, aber die beiden erfolgreichsten. Und mit «Unfehlbar? Eine Anfrage» beginnen für den heute 90-jährigen Schweizer Theologen Hans Küng die Probleme mit dem Vatikan und der deutschen Bischofskonferenz. Das sind drei von mehreren Hintergrundgeschichten, die Walter Kälin am Donnerstag, dem 12. April, um 20 Uhr im Museum Fram erzählen wird. In dieser Nachlese zur erfolgreichen Ausstellung «Benziger – Der Weltverlag im Klosterdorf» erfahren Sie auch, wie Walter Matthias Diggelmann mit Verlagsleiter Peter Keckeis und sich selber rang, warum der Start der ambitionierten CH-Reihe mit Übersetzungen aus den andern Sprachregionen missglückte oder wie Benziger mit dem Roman «Die Fertigmacher» von Arthur Honegger ein Longseller gelang.

Donnerstag,

12. April 2018, 20 Uhr

Museum Fram

Sonntag
17. Dezember 2017
Fram-Club

Heinz Nauer, Autor des Buchs «Fromme Industrie. Der Benziger Verlag Einsiedeln 1750-1970», im Gespräch mit Walter Kälin – dazu Lesung aus Originalbriefen der Verlegerfamilien Benziger und Bettschart.

Am 17. Dezember schliesst die Ausstellung «Benziger Einsiedeln – ein Weltverlag im Klosterdorf». Im Mittelpunkt der Finissage steht Heinz Nauers Dissertation «Fromme Industrie. Der Benziger Verlag Einsiedeln 1750-1970», die als wissenschaftliche Basis für die Ausstellung im Museum Fram dient und auch als Buch vorliegt. Passagen aus historischen Briefen, gelesen von Joschi Kühne, machen die Menschen hinter dem Unternehmen Benziger erfahrbar.

Sonntag,

17. Dezember 2017, 17.00 Uhr

Museum Fram

Donnerstag
30. November 2017
Die Wegbereiter des neuzeitlichen Katholizismus bei Benziger
Ein Blick zurück auf die theologische Literatur des Verlags
Fram-Club

Neben Andachts- und Gebetsbüchern, neben kirchlichen Ratgebern und katholischer Aufklärungsliteratur hatte Benziger auch bedeutende Bücher und Zeitschriften zur Theologie im Verlagsprogramm. Wichtige Autoren waren in der Zeit nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil zum Beispiel Karl Rahner, Hans Küng, Hans Urs von Balthasar und P. Magnus Löhrer OSB. Der bald 90-jährige Tübinger Professor aus Sursee, Hans Küng, publizierte 1970 im Benziger Verlag «Unfehlbar? Eine Anfrage». Als ihm 1979 die deutsche Bischofskonferenz die kirchliche Lehrerlaubnis entzog, sah er dies in erster Linie als Reaktion auf seine Kritik am Dogma der Unfehlbarkeit. Walter Kälin unterhält sich mit P. Alois Kurmann vom Kloster Einsiedeln über die theologische Literatur bei Benziger in der Zeit des Aufbruchs nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil.

20 Uhr, Museum Fram

Donnerstag
16. November 2017
Fram-Club

Wie Renate Nagel bei Benziger die Belletristik prägte und das Jugendbuch förderte. Die Verlegerin und spätere Mitbegründerin von «Nagel & Kimche» erzählt Walter Kälin aus ihrer Zeit als Cheflektorin und Verlagsleiterin.

Bevor Renate Nagel vor 34 Jahren zusammen mit Judith Kimche den inzwischen renommierten Verlag Nagel & Kimche gründete, hatte sie rund achtzehn Jahre lang beim Benziger Verlag gewirkt, zuerst als Cheflektorin, danach als Verlagsleiterin für Belletristik und das Jugendbuch. In dieser Zeit förderte sie unzählige Schweizer Schriftstellerinnen und Schriftsteller, wodurch Benziger zu einem der führenden belletristischen Verlage der Schweiz avancierte. Zu ihren AutorInnen gehörten Eveline Hasler, Klara Obermüller, Verena Stössinger, Claudia Storz, Christoph Geiser, Walther Kauer, Hansjörg Schertenleib, Hansjörg Schneider, Walter Vogt, Emil Zopfi und viele andere.

Donnerstag,

16. November 2017, 20 Uhr

Museum Fram

Donnerstag
02. November 2017
Fram-Club

Heinz Nauer, Co-Kurator der Ausstellung „Benziger – der Weltverlag im Klosterdorf“ unterhält sich mit ehemaligen Mitarbeitern. Wie sah ihr Arbeitsalltag aus? Wie erlebten sie den Niedergang des Unternehmens in den 1980er-Jahren? Was war die Bedeutung des Unternehmens für Einsiedeln? Die Veranstaltung soll auch eine breite Plattform bieten zum Teilen von Erinnerungen.

Donnerstag,

2. November 2017, 20 Uhr

Museum Fram

Donnerstag
05. Oktober 2017
Fram-Club

Thomas Sarbacher liest aus den Memoiren des legendären Liebhabers, die Theatergruppe Chärnehus zeigt Szenen aus «De Casanova im Chloschter», Walter Kälin unterhält sich mit dem Autor Thomas Hürlimann.

20 Uhr, Alte Mühle (Kloster Einsiedeln)

Gut 25 Jahre nach dem grossen Erfolg von «De Franzos im Ybrig» hat Thomas Hürlimann erneut eine Komödie für die Theatergruppe Chärnehus geschrieben: «De Casanova im Chloschter». Sie basiert auf einer wahren Begebenheit, die Casanova selbst in seinen Memoiren erzählt. Der grosse Frauenverehrer wollte tatsächlich Mönch im Kloster Einsiedeln werden. Fast wäre es so weit gekommen, wenn da nicht… Der Casanova-Abend bringt eine Lesung aus den erwähnten Memoiren, einen Einblick in die Proben vierzehn Tage vor der Première und ein Gespräch mit Thomas Hürlimann über Casanova, aber nicht nur.

Samstag
23. September 2017
Fram-Club

Eine Wallfahrt ins Landesmuseum für Mitglieder des Fram-Clubs

Vormittag, Landesmuseum

Ab dem 16. September ist im Landesmuseum in Zürich eine Ausstellung zu sehen, die der Wallfahrt nach Einsiedeln gewidmet ist. Die Kuratorin Christine Keller referierte über dieses Projekt an der Generalversammlung des Fram-Clubs 2016. Die Ausstellung entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Kloster Einsiedeln und zeigt auch Objekte aus den Beständen des Museums Fram. Gründe genug, exklusiv für die Mitglieder des Fram-Clubs eine «Wallfahrt» nach Zürich anzubieten. Die Kosten für die Fahrt, den Eintritt und die Führung werden vom Club übernommen.

Donnerstag
01. Juni 2017
Fram-Club

Begnadete Gesprächsgäste, herausgefordert von einem gnadenlosen Diskussionsleiter.

20 Uhr, Museum Fram

Seit dem 21. Januar und noch bis zum 8. Oktober feiert das Kloster Einsiedeln «200 Jahre Gnadenkapelle 1817-2017». Die Gnadenkapelle ist zwar bedeutend älter, aber erst vor 200 Jahren erhielt sie die heutige Form. Wir nehmen dieses Jubiläum zum Anlass, in einer Gesprächsrunde über den Begriff der Gnade zu reden. Die letztes Jahr vor einem überraschend grossen und interessierten Publikum veranstaltete Diskussion über Barmherzigkeit ermutigt uns, die in religiösen Zusammenhängen und populären Redensarten präsente Gnade zu thematisieren und zu hinterfragen.

Donnerstag
04. Mai 2017
Fram-Club

Josef Lang und Pirmin Meier, die Autoren des Buchs «Kulturkampf – Die Schweiz des 19. Jahrhunderts im Spiegel von heute», in einer Diskussion mit dem Journalisten Kari Kälin.

20 Uhr, Museum Fram

Der Historiker Josef Lang, besser bekannt als Jo Lang, hat sich als grüner Zuger Nationalrat und Mitbegründer der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) einen Namen gemacht. Der Autor und frühere Gymnasiallehrer Pirmin Meier schrieb unter anderem Biografien über Niklaus von Flüe, Paracelsus und Heinrich Federer. Die beiden unterschiedlichen Persönlichkeiten haben im Verlag Hier und Jetzt ein Buch über den Kulturkampf im 19. Jahrhundert publiziert, also über jene Zeit, in der es zum Konflikt zwischen Staat und Kirche, zu Auseinandersetzungen zwischen Liberalen und Konservativen kam.

Donnerstag
06. April 2017
Fram-Club

Heidi Züger liest heitere Literatur auf ernstem Hintergrund
Musik: Meinrad Küchler, Violine, und Lorenz Küchler, Viola

20 Uhr, Museum Fram

Die kurzen Geschichten von Franziska Greising, Elke Heidenreich, Franz Hohler und Michele Serra sowie die Ausschnitte aus Romanen von Anna Enquist und Carl Frode Tiller sind alle in den letzten paar Jahren erschienen. Zwei Ausnahmen bestätigen die Regel: Passagen aus den Erstlingen des kürzlich verstorbenen Markus Werner («Zündels Abgang») und von Meinrad Inglin («Die Welt in Ingoldau»). Allen literarischen Kostproben mit «Geständnissen und andern Unwahrheiten» ist gemeinsam, dass sie von Erfahrungen handeln, die wir so oder ähnlich schon gemacht haben oder immer wieder machen.