Fram-Club

Der Fram-Club ist die Gönnervereinigung des Museums Fram und unterstützt das Museum ideell und finanziell. Er organisiert öffentliche Veranstaltungen zu aktuellen Themen und Aktivitäten rund um das Museum.
Der Vorstand besteht aus Marann Schneider-Schnyder (Präsidentin), Walter Kälin (Veranstaltungen), Jutta Skocic (Finanzen) und Ingrid Fässler-Heinzer (Organisation).

Eine Einzelperson bezahlt jährlich 33, eine Familie 44 und ein Paar 55 Franken. Der Jahresbeitrag für Kollektivmitglieder (Firmen, Vereine) kostet 300 Franken, Gönner sind ab 500 Franken dabei.

Es würde uns freuen, Sie als Mitglied des Fram-Clubs begrüssen zu können. Schreiben Sie uns ein E-Mail an club@fram-einsiedeln.ch

AGENDA

Sonntag
23. Oktober 2022
Einsiedler Vesper
Einführung in das Werk von Carlo Donato Cossoni
Fram-Club

 

Museum Fram, Eisenbahnstrasse 19, Einsiedeln

18.00 Uhr

 

Einführung in die «Einsiedler Vesper» von Carlo Donato Cossoni (1623-1700), die am gleichen Abend um 20.15 Uhr in der Klosterkirche Einsiedeln vom Vokalensemble Novantiqua Bern und vom Kesselberg Ensemble Basel (Ltg. Ilze Grudule) aufgeführt wird. Leitung Bernhard Pfammatter.

Roland Wächter vom Forum Alte Musik Zürich unterhält sich von 18.00 bis ca. 18.45 Uhr mit P. Lukas Helg, dem ehemaligen Stiftskapellmeister und Musikbibliothekar des Klosters Einsiedeln, über das Werk von Cossoni. Anschliessend kleiner Apéro.

Flyer-Cossoni-Vesper

RÜCKSCHAU

Donnerstag
15. September 2022
Memento mori
Gespräch mit dem Benediktinerpater und Maler Jean-Sébastien Charrière
Fram-Club

 

Museum Fram, Eisenbahnstrasse 19, Einsiedeln

20.00 Uhr

 

Pater Jean-Sébastien, der dieses Jahr seinen 50. Geburtstag feiern kann, wurde schon früh mit dem Tod konfrontiert. Er war erst zehn Jahre alt, als sein Vater starb. Später, als Novize im Kloster Einsiedeln, erkrankte er so schwer, dass er seiner Mutter sagen musste, er könnte an dieser Krankheit sterben. Das «Memento mori» – Bedenke, dass du sterblich bist – kommt bei ihm, der durchaus lebenslustig ist, auch in seinen Bildern zum Ausdruck. Während seine Mitbrüder unterrichten, verwalten oder in der Seelsorge tätig sind, malt P. Jean-Sébastien, und er weiss dieses Privileg zu schätzen.

Im Gespräch mit Walter Kälin und inspiriert von einigen seiner Bilder denkt er über den Tod und das Leben, die Kunst und die Realität nach. Dies inmitten der Ausstellung «Vanitas. Gedankenspiele über Eitelkeit und Vergänglichkeit» im Museum Fram.

Donnerstag
16. Juni 2022
Engelfiguren, Superwomen und ganz viele Herzen
Die Bedeutung religiöser Symbole in der heutigen Kultur
Fram-Club

Museum Fram, Eisenbahnstrasse 19, Einsiedeln

19.00 Uhr

 

Ein Abend mit Daria Pezzoli-Olgiati (Input-Referat) und Walter Kälin (Moderation) als Begleitveranstaltung zur aktuellen Ausstellung «Vanitas. Gedankenspiele über Eitelkeit und Vergänglichkeit».

Die Tessinerin ist Professorin für Religionswissenschaft und Religionsgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zusammen mit Anna-Katharina Höpflinger hat sie 2021 das Buch «Religion, Medien und die Corona-Pandemie» herausgegeben. Im gleichen Jahr erschien das «Handbuch Gender und Religion».

Donnerstag
05. Mai 2022
Vanitas. Ein Gedankenspiel über Eitelkeit und Vergänglichkeit
Exklusive Führung durch die neue Ausstellung für Mitglieder des Fram-Clubs
Fram-Club

Donnerstag, 5. Mai 2022

20.00 Uhr

Museum Fram, Eisenbahnstrasse 19, Einsiedeln

«Denn in deinen Morgen dämmert schon herein die Nacht». Diese Worte stammen aus dem «Grossen Welttheater» von Pedro Calderón de la Barca in der Übersetzung von Joseph von Eichendorff. Es ist die Stimme des Todes, die sie spricht und so das irdische Dasein der Schönheit beendet. Bereits bei unserer Geburt steht fest, dass wir eines Tages sterben werden. Dass das Leben endlich, dass alles vergänglich ist, wird schon im Alten Testament mit dem Motiv der Vanitas umschrieben. «Es ist alles eitel», übersetzte Martin Luther, und er meinte «eitel» im ursprünglichen Sinn von «nichtig».

Für die Mitglieder des Fram-Clubs bieten die Kuratorin Giulia Passsalacqua und der Kurator Heinz Nauer eine Führung durch die Ausstellung «Vanitas. Gedankenspiele über Eitelkeit und Vergänglichkeit» an.

Donnerstag
17. März 2022
Ein Drittel von Threema: Silvan Engeler
Der Mitbegründer aus Einsiedeln im Gespräch
Fram-Club

 

«Der Messenger mit Fokus auf Sicherheit und Privatsphäre» – so propagiert das Unternehmen Threema seine App zum Austausch von Nachrichten. Die Schweizer Armee erklärte sie zur obligatorischen Alternative zu WhatsApp.

Hinter der Erfolgsgeschichte aus Pfäffikon SZ steckt auch ein Einsiedler: Silvan Engeler ist einer der drei Gründer von Threema. Walter Kälin befragt ihn zum erfolgreichen Produkt, das keine Spuren hinterlässt, und zu seinem Privatleben, soweit es einer preisgibt, der angetreten ist, die Privatsphäre seiner Kundschaft zu schützen.

Donnerstag
10. Februar 2022
Der Rosenkranz
musikalisch und visuell in Szene gesetzt
Fram-Club


Eva Saladin, Violine, und Johannes Keller, Cembalo, spielen Rosenkranz-Sonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber, der Bildende Künstler und Regisseur Michael Kleine sowie der Musiker und Dramaturg Roman Lemberg recherchierten im Archiv unseres Museums und präsentieren den Rosenkranz und die Sonaten mit den Mitteln des zeitgenössischen Musiktheaters in einem heutigen Kontext.

Die Rosenkranz-Sonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704) sind das einzige bekannte instrumentale Sakralwerk sowie die einzige bekannte musikalische Umsetzung des Rosenkranzgebets.

Podcast des Bayerischen Rundfunks zu den Rosenkranz-Sonaten.

Donnerstag, 10. Februar, 20.00 Uhr

Museum Fram, Eisenbahnstrasse 19, Einsiedeln

Es gelten die aktuellen Corona-Massnahmen des BAG

Eva Saladin lebt als freischaffende Barockgeigerin in Basel. Ihre Arbeit setzt sich zusammen aus Orchester- und Kammermusikprojekten mit internationalen Ensembles, meist in führenden Positionen, sowie Solorezitals, in denen stilistische Auseinandersetzungen und Improvisation eine grosse Rolle spielen. Sie sucht nach Möglichkeiten, Musik auf weniger konventionelle Art und Weise auf die Bühne zu bringen. 

 

Johannes Keller ist in Weinfelden aufgewachsen. Er lebt als freischaffender Cembalist in Basel und ist Mitbegründer des Ensembles Il Profondo. Seine künstlerische Arbeit ist sehr breit gefächert, von Auftritten als Solist und Ensemblemusiker in der Alten-Musik-Szene bis hin zu Assistenzen an renommierten Opernhäusern, Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten und Aktivitäten im Musiktheater und in der Forschung.

 

Michael Kleine ist Regisseur und Bildender Künstler. Er studierte Musiktheater-Regie an der Theaterakademie Hamburg. Seine künstlerische Praxis erstreckt sich in viele Bereiche, als Bildender Künstler macht er Objektarbeiten und Performances, ausserdem Bühnen- und Kostümbilder sowie Ausstellungsarchitekturen. Ferner inszeniert er regelmässig Konzerte, so zuletzt mit dem Ensemble Intercontemporain an der Philharmonie Paris unter der musikalischen Leitung von Matthias Pintscher.

 

Roman Lemberg ist Musiker und Dramaturg. Er gestaltet Bühnenmusiken zu Kammeropern, Theaterstücken und Performances. In Zusammenarbeit mit Michael Kleine zeigt er seit 2010 eine fortlaufende Reihe von Musik-Performances u.a. im Schinkel-Pavillon und an der Volksbühne Berlin.

Mittwoch
08. Dezember 2021
Von den Freuden der kinderreichen Familie
Geschichten der Benziger-Kolumnistin Cécile Brändli-Probst und ein Gespräch mit zwei ihrer neun Kinder
Fram-Club

Nicht weniger als neun Kinder hatte Cécile Brändli-Probst (1919-2008), eine Mutter und Hausfrau, wie sie im Buche steht. Und dieses Buch ist 2020 im Limmat Verlag erschienen. Es enthält 150 Kurzgeschichten aus dem katholischen Familienalltag in den 50er- und 60er-Jahren. Geschrieben hat sie die Autorin für eine Zeitschrift, die damals im Einsiedler Benziger Verlag erschien: «Die Familie. Elternzeit­schrift und Mütterblatt». In ihren Texten kommen ein starker Glaube und eine feste Verwurzelung im Katholizismus zum Ausdruck. Wie sie ihre Mutter erlebt haben, erzählen zwei der drei Kinder, die das Buch herausgegeben haben, die Journalistin Esther Scheideg­ger Zbinden und der Historiker Sebastian Brändli. Nina Halpern liest Texte aus dem Buch.

Mittwoch,
8. Dezember, 20 Uhr

Museum Fram

Eintritt mit Maske, Covid-Zertifikat und Personalausweis