Fram-Club

Der Fram-Club ist die Gönnervereinigung des Museums Fram und unterstützt das Museum ideell und finanziell. Er organisiert öffentliche Veranstaltungen zu aktuellen Themen und Aktivitäten rund um das Museum.
Der Vorstand besteht aus Marann Schneider-Schnyder (Präsidentin), Walter Kälin (Veranstaltungen), Jutta Skocic (Finanzen) und Ingrid Fässler-Heinzer (Organisation).

Eine Einzelperson bezahlt jährlich 33, eine Familie 44 und ein Paar 55 Franken. Der Jahresbeitrag für Kollektivmitglieder (Firmen, Vereine) kostet 300 Franken, Gönner sind ab 500 Franken dabei.

Es würde uns freuen, Sie als Mitglied des Fram-Clubs begrüssen zu können. Schreiben Sie uns ein E-Mail an club@fram-einsiedeln.ch

RÜCKSCHAU

Donnerstag
10. Februar 2022
Der Rosenkranz
musikalisch und visuell in Szene gesetzt
Fram-Club


Eva Saladin, Violine, und Johannes Keller, Cembalo, spielen Rosenkranz-Sonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber, der Bildende Künstler und Regisseur Michael Kleine sowie der Musiker und Dramaturg Roman Lemberg recherchierten im Archiv unseres Museums und präsentieren den Rosenkranz und die Sonaten mit den Mitteln des zeitgenössischen Musiktheaters in einem heutigen Kontext.

Die Rosenkranz-Sonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704) sind das einzige bekannte instrumentale Sakralwerk sowie die einzige bekannte musikalische Umsetzung des Rosenkranzgebets.

Podcast des Bayerischen Rundfunks zu den Rosenkranz-Sonaten.

Donnerstag, 10. Februar, 20.00 Uhr

Museum Fram, Eisenbahnstrasse 19, Einsiedeln

Es gelten die aktuellen Corona-Massnahmen des BAG

Eva Saladin lebt als freischaffende Barockgeigerin in Basel. Ihre Arbeit setzt sich zusammen aus Orchester- und Kammermusikprojekten mit internationalen Ensembles, meist in führenden Positionen, sowie Solorezitals, in denen stilistische Auseinandersetzungen und Improvisation eine grosse Rolle spielen. Sie sucht nach Möglichkeiten, Musik auf weniger konventionelle Art und Weise auf die Bühne zu bringen. 

 

Johannes Keller ist in Weinfelden aufgewachsen. Er lebt als freischaffender Cembalist in Basel und ist Mitbegründer des Ensembles Il Profondo. Seine künstlerische Arbeit ist sehr breit gefächert, von Auftritten als Solist und Ensemblemusiker in der Alten-Musik-Szene bis hin zu Assistenzen an renommierten Opernhäusern, Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten und Aktivitäten im Musiktheater und in der Forschung.

 

Michael Kleine ist Regisseur und Bildender Künstler. Er studierte Musiktheater-Regie an der Theaterakademie Hamburg. Seine künstlerische Praxis erstreckt sich in viele Bereiche, als Bildender Künstler macht er Objektarbeiten und Performances, ausserdem Bühnen- und Kostümbilder sowie Ausstellungsarchitekturen. Ferner inszeniert er regelmässig Konzerte, so zuletzt mit dem Ensemble Intercontemporain an der Philharmonie Paris unter der musikalischen Leitung von Matthias Pintscher.

 

Roman Lemberg ist Musiker und Dramaturg. Er gestaltet Bühnenmusiken zu Kammeropern, Theaterstücken und Performances. In Zusammenarbeit mit Michael Kleine zeigt er seit 2010 eine fortlaufende Reihe von Musik-Performances u.a. im Schinkel-Pavillon und an der Volksbühne Berlin.

Mittwoch
08. Dezember 2021
Von den Freuden der kinderreichen Familie
Geschichten der Benziger-Kolumnistin Cécile Brändli-Probst und ein Gespräch mit zwei ihrer neun Kinder
Fram-Club

Nicht weniger als neun Kinder hatte Cécile Brändli-Probst (1919-2008), eine Mutter und Hausfrau, wie sie im Buche steht. Und dieses Buch ist 2020 im Limmat Verlag erschienen. Es enthält 150 Kurzgeschichten aus dem katholischen Familienalltag in den 50er- und 60er-Jahren. Geschrieben hat sie die Autorin für eine Zeitschrift, die damals im Einsiedler Benziger Verlag erschien: «Die Familie. Elternzeit­schrift und Mütterblatt». In ihren Texten kommen ein starker Glaube und eine feste Verwurzelung im Katholizismus zum Ausdruck. Wie sie ihre Mutter erlebt haben, erzählen zwei der drei Kinder, die das Buch herausgegeben haben, die Journalistin Esther Scheideg­ger Zbinden und der Historiker Sebastian Brändli. Nina Halpern liest Texte aus dem Buch.

Mittwoch,
8. Dezember, 20 Uhr

Museum Fram

Eintritt mit Maske, Covid-Zertifikat und Personalausweis

 

Donnerstag
18. November 2021
Was die Ausgrabungen unter dem Klosterplatz hervorbrachten
Vortrag der Archäologin Evelyne Marty aus Einsiedeln
Fram-Club

Die junge Einsiedlerin Evelyne Marty studiert Archäologie und arbeitet an der Universität Basel als Hilfsassistentin im Departement Altertumswissenschaften. Sie leitete die Notgrabungen, bevor mit der jetzigen Sanierung des Klosterplatzes begonnen werden konnte. Die Mitglieder des Fram-Clubs werden als erste erfahren, was diese Grabungen zu Tage gefördert haben. Da sich Evelyne Marty nicht nur für das Altertum interessiert, sondern auch eine begeisterte Fotografin ist, wird sie in Wort und Bild eindrücklich über ihre Arbeit berichten können.

Donnerstag,
18. November, 20 Uhr

Museum Fram

Eintritt mit Covid-Zertifikat

 

Donnerstag
28. Oktober 2021
Inglin 2021 – Der unbekannte Bekannte
Szenisch-musikalische Lesung zum 50. Todestag von Meinrad Inglin
Fram-Club

Am 4. Dezember 2021 jährt sich der Todestag des aus Schwyz stammenden Autors Meinrad Inglin zum fünfzigsten Mal. Dies und der Umstand, dass Inglin zu den bedeutendsten Schweizer Autoren des 20. Jahrhunderts zählt, dürften gute Gründe für ein besonderes Programm sein.

Walter Sigi Arnold, Andri Schenardi, Karin Wirthner und Peter Zimmermann lesen berührende Liebes-Erzählungen und skurril-komische Geschichten, Fatima Dunn begleitet auf dem Cello. Konzept und Regie: Buschi Luginbühl.

Inglin 2021 Programm

Donnerstag, 28. Oktober 20.00 Uhr

Museum Fram

Entgegen anderslautenden Angaben gibt es keinen Ticketvorverkauf

Eintritt mit Covid-Zertifikat

Donnerstag
23. September 2021
Zwei Freunde, ein Verlag
Den Einsiedler Diogenes Verlegern Daniel Keel (1930-2011) und Rudolf C. Bettschart (1930-2015) zu ihrem 90. Geburtstag
Fram-Club

Als im Herbst 2020 die zweite Corona-Welle fast alle Veranstaltungen wegspülte, mussten wir den Abend zu Ehren von Daniel Keel und Rudolf C. Bettschart auf später verschieben. Später ist jetzt. Wir feiern die beiden Einsiedler, die den Diogenes Verlag gegründet und höchst erfolgreich geführt hatten, ein Jahr nach ihrem 90. Geburtstag. Walter Kälin hat aus der Verlagsgeschichte Äusserungen der beiden sowie Statements von Autorinnen und Mitarbeitern des Verlags zu einem Puzzle zusammengefügt, das ein Bild ihrer Persönlichkeiten und ihres Lebenswerks ergibt.

Donnerstag,
23. September, 20 Uhr

Museum Fram

Zutritt nur mit Covid-Zertifikat und Personalausweis

Auch nach bald 70 Jahren gehört der Diogenes Verlag immer noch zu den grössten unabhängigen Belletristik-Verlagen Europas. Keel und Bettschart gelang es, Zeichner wie Loriot oder Tomi Ungerer, Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Patrick Süskind, Friedrich Dürrenmatt, Patricia Highsmith oder Donna Leon in ihre Dienste zu nehmen. Am 10. Oktober 2020 wären sie 90-jährig geworden. Sie sind beide am gleichen Tag in Einsiedeln zur Welt gekommen.

Mit Masha Bingisser, Oscar Bingisser, Jonas Züllig (Lesung) und Laurent Girard (Musik).

Donnerstag
01. Oktober 2020
«Ich will nicht dazugehören, ich will meine Ruhe»
Lesung und Gespräch mit dem früheren Benziger-Autor Hansjörg Schertenleib
Fram-Club

In einer losen Reihe haben wir in den letzten zehn Jahren die ehemaligen Benziger-Autorinnen Federica de Cesco und Eveline Hasler zu Lesungen und Gesprächen eingeladen. In zwei weiteren Veranstaltungen stellten wir Friedrich Dürrenmatt und Mani Matter in den Mittelpunkt. Zur Gruppe von Schriftstellerinnen und Schriftstellern, die ihre frühen Bücher bei Benziger veröffentlicht haben, gehört auch der Zürcher Hansjörg Schertenleib. 1982 erschienen drei Erzählungen unter dem Titel «Grip», 1983 folgte der Roman «Die Ferienlandschaft». In diesem Jahr nun publizierte der junge Kampa Verlag die Erzählung «Palast der Stille». Dass sie wunderbar in die Corona-Zeit passt, konnten weder der Autor noch der Verlag ahnen. Hansjörg Schertenleib liest aus dem Buch, Walter Kälin befragt ihn.

Donnerstag,
1. Oktober, 20 Uhr

Museum Fram