Fram-Club

Der Fram-Club ist die Gönnervereinigung des Museums Fram und unterstützt das Museum ideell und finanziell. Er organisiert öffentliche Veranstaltungen zu aktuellen Themen und Aktivitäten rund um das Museum.
Der Vorstand besteht aus Marann Schneider-Schnyder (Präsidentin), Walter Kälin (Veranstaltungen), Jutta Skocic (Finanzen) und Ingrid Fässler-Heinzer (Organisation).

Eine Einzelperson bezahlt jährlich 33, eine Familie 44 und ein Paar 55 Franken. Der Jahresbeitrag für Kollektivmitglieder (Firmen, Vereine) kostet 300 Franken, Gönner sind ab 500 Franken dabei.

Es würde uns freuen, Sie als Mitglied des Fram-Clubs begrüssen zu können. Schreiben Sie uns ein E-Mail an club@fram-einsiedeln.ch

RÜCKSCHAU

Donnerstag
08. November 2018
Die Geschichtsschreibung am Beispiel des Landesstreiks
und was das mit Benziger zu tun hat
Fram-Club

Ein Abend mit dem Historiker Roman Rossfeld, einer Lesung aus dem «Schweizerspiegel» von Meinrad Inglin und Szenen zur Spanischen Grippe von Zeno Schneider mit Einsiedler Theaterleuten.

Ein wichtiges Stück Schweizer Geschichte, der Landesstreik vor 100 Jahren, ist der Ausgangspunkt für die Veranstaltung vom 8. November. Zum 50-Jahr-Jubiläum 1968 hat der Aargauer Historiker Willi Gautschi im Benziger Verlag ein Buch zu dieser schweren innenpolitischen Krise der Eidgenossenschaft geschrieben. Lange Jahre galt «Der Landesstreik» bei den Historikern als Standardwerk, aber in der Zwischenzeit ist die Geschichtsforschung zu neuen Erkenntnissen gekommen. Wie gelangen Historikerinnen und Historiker zu neuen An- und Einsichten? Finden sie neue Dokumente? Eröffnet der Zeitgeist neue Perspektiven? Um solche Fragen wird sich ein Gespräch mit Roman Rossfeld drehen, der an der Universität Bern ein Projekt im Zusammenhang mit dem Landesstreik koordiniert. Zur Einstimmung in diesen Abend ist eine Lesung aus dem «Schweizerspiegel» von Meinrad Inglin vorgesehen, zum Ausklang zeigen Einsiedler Theaterleute Szenen von Zeno Schneider zur Spanischen Grippe, mit denen sie im Sommer Teil des Theaterprojekts «1918.CH» in Olten waren.

 

Donnerstag,
8. November 2018, 20 Uhr

Museum Fram

 

Donnerstag
04. Oktober 2018
Fram-Club

Wussten Sie, dass die deutsche Übersetzung des Romans «Quo vadis» des polnischen Schriftstellers und Nobelpreisträgers Henryk Sienkiewicz 1899 bei Benziger erschienen ist? Dass Karl May 1901 zu Verlagsverhandlungen in Einsiedeln war? Dass es um 1900 neben dem heute noch existierenden Panorama so genannte Cykloramen gab?

Die Ausstellung «Globale Lokalgeschichten» erzählt anhand von Objekten aus unserer Sammlung sieben Geschichten, die mit Einsiedeln und gleichzeitig mit der weiten Welt zu tun haben.

Giulia Passalacqua und Heinz Nauer haben die Ausstellung kuratiert, Mathis Füssler hat die Gestaltung übernommen. Zu den sieben «globalen Lokalgeschichten» liegt bei uns im Museum eine Broschüre auf, die Sie bei der Vernissage mitnehmen können. Diese findet im Rahmen der nächsten Fram-Club-Veranstaltung am Donnerstag, dem 4. Oktober, um 20 Uhr statt.

Neben den beiden Kuratoren werden als Gäste Max Fuchs von der Panorama-Gesellschaft und der Karl May-Kenner Bruder Gerold Zenoni aus dem Kloster Einsiedeln in die Geschichten einführen.

 

Donnerstag,
4. Oktober 2018, 20 Uhr

Museum Fram

 

 

Die Ausstellung ist geöffnet:

5. Oktober – 8. Dezember 2018

31. Januar – 5. April 2019

Donnerstag, Freitag und Samstag 13-17 Uhr

Eintritt frei

 

 

 

Donnerstag
06. September 2018
Fram-Club

Die Einsiedler Vernissage des Buchs «Im Fahr» mit der Autorin Susann Bosshard-Kälin, der Priorin Irene Gassmann, Walter Kälin und Frauen der Theatergruppe Chärnehus.

Im neuen Buch der Einsiedler Journalistin und Sachbuchautorin Susann Bosshard-Kälin berichten Nonnen über ihre Herkunft, ihre Entscheidung fürs Kloster, ihren Alltag im Rhythmus von Arbeit und Gebet und das Leben in einer Gemeinschaft, die man sich nicht ausgesucht hat.

«Im Fahr – Die Klosterfrauen erzählen aus ihrem Leben» erscheint im Verlag Hier und Jetzt und enthält neben den Porträts der Nonnen Fotos von Christoph Hammer und einen Artikel der Historikerin Denise Schmid, die das Kloster Fahr und seine Geschichte in einen grösseren Zusammenhang stellt.

Donnerstag,
6. September 2018, 20 Uhr

Museum Fram

Donnerstag
14. Juni 2018
Das chinesisch-schweizerische Gedankenmosaik aus Willerzell
mit Prof. Dr. Dr. Harro von Senger
Fram-Club

In seinem Buch «Das Tao der Schweiz», das 2017 im Verlag NZZ Libro erschienen ist, lädt der Willerzeller Sinologe Harro von Senger seine Leserinnen und Leser «zum Wagnis ein, die Schweiz neu zu denken». Er beschreibt, wie sich die Schweiz von heute in einem uralten philosophischen Werk, dem «Tao-te-king», spiegelt. Das Buch mit Aphorismen und Leitsätzen ist über 2200 Jahre alt, viele seiner Aussagen wirken aber aus Sicht von Sengers so, «als seien sie auf die Schweiz zugeschnitten.» Der Autor und unser Gast im Fram-Club zeigt auf, wie sich in unserem Alltagsleben viele «sino-helvetische Ähnlichkeiten» finden lassen.

Sprecher: Jan Zierold
Moderation: Walter Kälin

 

Donnerstag,
14. Juni 2018, 20 Uhr

Museum Fram

Vielleicht hatte der an der Universität Zürich emeritierte Professor für Klinische Psychiatrie Wulf Rössler recht, als er vor gut zwei Jahren in der NZZ am Sonntag schrieb: «Die Schweizer sind die Chinesen Europas».

Donnerstag
03. Mai 2018
Der Glockengiesser aus Zürich und die Einsiedler Klosterköchin
Fram-Club

Lesung aus dem Roman «Glocken und Kanonen» von Kaspar Schnetzler und Gespräch von Marann Schneider und Walter Kälin mit dem Autor.

Was haben Glocken, Kanonen und Kochtöpfe gemeinsam? Sie wurden früher aus der gleichen Legierung von Kupfer und Zinn hergestellt. Der Zürcher Schriftsteller Kaspar Schnetzler sei durch Zufall darauf gekommen, schrieb Martina Läubli, als sie letztes Jahr in der NZZ seinen «packenden Roman über die Glockengiesserfamilie Füssli» besprach.

«Glocken und Kanonen» ist bereits der sechste Roman des 75-jährigen Autors, der seine Leserinnen und Leser vor zehn Jahren mit «Das Gute» begeisterte, einer Familienchronik, die fast das ganze 20. Jahrhundert abdeckt.

Die Geschichte in seinem jüngsten Buch setzt 1548 ein und spielt teilweise in Einsiedeln, wo die Klosterköchin Lene von Glockengiesser Peter Füssli schwanger und vom Abt zügig in ein Frauenkloster versetzt wird, um einem Skandal vorzubeugen. Wo 30 Jahre vorher der Leutpriester Ulrich Zwingli in vielerlei Hinsicht gewirkt hatte, hinterliess nun auch der noch «altgläubige» Zürcher Glockengiesser Füssli seine Spuren.

Donnerstag,
3. Mai 2018, 20 Uhr

Museum Fram

 

Donnerstag
12. April 2018
Bekannte Benziger Bücher – Geschichten hinter den Geschichten
Fram-Club

Eine Nachlese zur Benziger-Ausstellung von Walter Kälin mit Moritz Kälin sowie Marann und Zeno Schneider

Ein Lehrling beim Benziger Verlag übersetzt «Das Rösslein Hü» und erfindet eine Fortsetzung. Von Friedrich Dürrenmatt erscheinen im gleichen Haus nur zwei Bücher, aber die beiden erfolgreichsten. Und mit «Unfehlbar? Eine Anfrage» beginnen für den heute 90-jährigen Schweizer Theologen Hans Küng die Probleme mit dem Vatikan und der deutschen Bischofskonferenz. Das sind drei von mehreren Hintergrundgeschichten, die Walter Kälin am Donnerstag, dem 12. April, um 20 Uhr im Museum Fram erzählen wird. In dieser Nachlese zur erfolgreichen Ausstellung «Benziger – Der Weltverlag im Klosterdorf» erfahren Sie auch, wie Walter Matthias Diggelmann mit Verlagsleiter Peter Keckeis und sich selber rang, warum der Start der ambitionierten CH-Reihe mit Übersetzungen aus den andern Sprachregionen missglückte oder wie Benziger mit dem Roman «Die Fertigmacher» von Arthur Honegger ein Longseller gelang.

Donnerstag,

12. April 2018, 20 Uhr

Museum Fram