Fram-Club

Der Fram-Club ist die Gönnervereinigung des Museums Fram und unterstützt das Museum ideell und finanziell. Er organisiert öffentliche Veranstaltungen zu aktuellen Themen und Aktivitäten rund um das Museum.
Der Vorstand besteht aus Marann Schneider-Schnyder (Präsidentin), Walter Kälin (Veranstaltungen), Rosi Honegger (Finanzen) und Ingrid Fässler-Heinzer (Organisation).

Eine Einzelperson bezahlt jährlich 33, eine Familie 44 und ein Paar 55 Franken. Der Jahresbeitrag für Kollektivmitglieder (Firmen, Vereine) kostet 300 Franken, Gönner sind ab 500 Franken dabei.

Es würde uns freuen, Sie als Mitglied des Fram-Clubs begrüssen zu können.

AGENDA

Donnerstag
07. Mai 2026
Einsiedeln im Fokus
Ein Streifzug durch die Ausstellung «Ein Dorf von Welt» mit Texten und Musik aus 500 Jahren mit Peter Hottinger (Lesung) und Andrea Wiesli (Klavier)
Fram-Club
Andrea Wiesli                           (Foto: Marco Borggreve)

 

Die Pianistin Andrea Wiesli illustriert die Texte mit diesen Komponist:innen und Werken:

Joachim Raff: «La preghiera»
Carl Maria von Weber: «Aufforderung zum Tanz»
Felix Mendelssohn Bartholdy: «Rondo capriccioso»
Franz Liszt: «La campanella»
Clara Schumann: «Hexensabbat»
Hans Huber: «Ballade Nr. 1»
Hans Huber: «Romanze Nr. 4»

Museum Fram, Eisenbahnstrasse 19, Einsiedeln

20.00 Uhr

Eintritt CHF 10.00, für Mitglieder des Fram-Clubs frei

Peter Hottinger                        (Foto: Gaetan Bally)

 

Peter Hottinger liest Texte, in denen Menschen auftreten, die in der neuen Dauerausstellung «Ein Dorf von Welt» im Museum Fram in Einsiedeln erwähnt werden. Ulrich Zwingli rechtfertigt in einem Brief seinen Fehltritt als Leutpriester in Einsiedeln. Giacomo Casanova erzählt in seinen Memoiren, wie er unvermittelt vor dem Kloster Einsiedeln steht. Der Einsiedler Dichter Meinrad Lienert erzählt, wie das «Heleneli, der Pfauenwirtin Töchterlein» den Frauenbrunnen vor der Zerstörungswut der Franzosen rettet. Aus den Büchern des Benediktiners Cölestin Muff erfahren wir, wie gering dieser Mönch und Bestsellerautor die Frau Anfang des 20. Jahrhunderts schätzt. Friedrich Dürrenmatts Krimi «Der Richter und sein Henker» kommt zu Ehren, weil dieser Roman zum ersten Mal im Einsiedler Benziger Verlag veröffentlicht wird. Und schliesslich kommt in einer Hommage von Thomas Hürlimann der «Vogel Oechslin» geflogen, der seinen Wohn- und Arbeitsort seit langem in einer Bibliothek über dem Dorf Einsiedeln hat.

Donnerstag
28. Mai 2026
Ein Sommernachtstraum
Schauspielmusik für Klavier zu vier Händen von Felix Mendelssohn Bartholdy mit Dialogen aus der gleichnamigen Komödie von William Shakespeare in der deutschen Übersetzung von Erich Fried (Textfassung: Christian Kipper)
Fram-Club

William Shakespeare (1564-1616)

Manchmal geschehen die grössten Wunder über Nacht – und am Tag darauf sieht die Welt anders aus. So ergeht es allen Beteiligten in der Komödie «A Midsummer Night’s Dream» (1595) von William Shakespeare. Im Zentrum stehen vier Liebende, unheilvoll miteinander verstrickt, eine Gruppe Handwerker, die in aller Heimlichkeit für eine Laienaufführung im Rahmen der Hoch­zeitsfeierlichkeiten zu Ehren des Herzogs probt, und das Königspaar der Elfen. Sie alle stecken in einer tiefen Beziehungskrise. Am nächsten Morgen reibt man sich die Augen: Es scheint nur ein Traum gewesen zu sein. Und doch hat sich – wie durch ein Wunder – über Nacht alles glücklich gefügt.

Studierende der Hochschule Luzern – Musik, die sich im Hauptfach «Gesang» ausbilden lassen, führen im Rahmen des Moduls «Sprechen für die Bühne» die Komödie «Ein Sommernachtstraum» als Sprecher und Sängerinnen auf.

 

Museum Fram, Eisenbahnstrasse 19, Einsiedeln

20.00 Uhr

Kollekte

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

Shakespeares tiefgründiges Verwirrspiel erfreute sich vor allem bei den deutschen Romantikern grösster Beliebtheit. So komponierte der siebzehnjährige Felix Mendelssohn Bartholdy 1826 eine Ouvertüre, die auf kongeniale Weise den Zauber der Dichtung in Musik fasst. Sechzehn Jahre später fügte er auf Wunsch von König Friedrich Wilhelm IV. Instrumentalstücke, Gesangsnummern für Sopransoli und Frauenchor sowie Melodramen hinzu, die auf raffinierte Weise Musik und Text verzahnen.

Für die Musik ist das renommierte und international gefragte Klavierduo Adrienne Soós und Ivo Haag verantwortlich. Ivo Haag ist auch Dozent an der Hochschule Luzern – Musik.

Die Leitung hat Christian Kipper.

Donnerstag
18. Juni 2026
Die Sihl. Retour à la Source
Film von Marco Baur mit Klavierimprovisationen von André Desponds
Fram-Club

Der 65-jährige Jurist Marco Baur aus Rüschlikon war über 30 Jahre lang bei diversen Versicherungsgesellschaften und Finanzberatungsunternehmen als Geschäftsleiter tätig. Als Hobbyfotograf hat es ihm vor allem die Sihl angetan. «Ich habe in der Sihl schwimmen gelernt. Und ich habe immer an der Sihl gelebt», sagte er 2024 gegenüber dem «Tages Anzeiger». Seiner Faszination für diesen Fluss ist das Buch «Die Sihl. Retour à la source» zu verdanken, das Baur in der Druckerei Franz Kälin AG in Einsiedeln herstellen liess.

Das Buch dokumentiert die Sihl von der Mündung bis zur Quelle mit Bildern nicht nur des Flusses, sondern auch mit Fotos von Gebäuden entlang der Sihl und von Menschen, die am Fluss leben oder arbeiten.

Zusätzlich zum Buch entstand ein Film, den Marco Baur mit einem Helikopterflug von der Mündung bis zur Quelle realisiert hat. Dieser Film ist im Museum Fram zu sehen.

Museum Fram, Eisenbahnstrasse 19, Einsiedeln

20.00 Uhr

Eintritt CHF 10.00, für Mitglieder des Fram-Clubs frei

Die Musik zum 70-minütigen Film steuert der Pianist André Desponds bei. Er spielt live und lässt sich von den Bildern, die er zusammen mit dem Publikum im Museum Fram verfolgt, inspirieren.

André Desponds ist – um auf die Sihl anzuspielen – ein mit allen Wassern gewaschener Musiker, der sich im klassischen Fach, im Jazz und in der Unterhaltungsmusik gleichermassen zu Hause fühlt. Er ist Mitglied des von ihm gegründeten Gershwin Piano Quartet, bei dem er und seine drei Kollegen auf vier Flügeln spielen.

 

RÜCKSCHAU

Donnerstag
15. Juni 2023
Hauskonzert im Museum
Wir feiern die Schenkung eines Flügels
Fram-Club

Museum Fram, Eisenbahnstrasse 19, Einsiedeln

20.00 Uhr

 

Es soll ein beflügelter Anlass werden: Wir feiern den Flügel, den das Museum Fram in diesem Jahr von einer Privatperson geschenkt erhalten hat, mit einem musikalisch-literarischen Abend.

 

Jan Zierold liest Ausschnitte aus Edgar Selges autobiografischem Roman «Hast du uns endlich gefunden», dessen erstes Kapitel mit «Hauskonzert» überschrieben ist. Der Autor erzählt darin, wie sein Vater, ein Gefängnisdirektor und Hobbypianist, immer mal wieder einen professionellen Geiger zu Hauskonzerten in seine Villa einlädt. Ein Teil der Gefangenen darf dann jeweils die Hauptprobe miterleben, während am Abend die Honoratioren der Stadt zu Gast sind.

 

Bei uns sind sowohl der Geiger als auch der Pianist professionelle Musiker:

 

Donat Nussbaumer, Violine, ist stellvertretender Konzertmeister des Zürcher Kammerorchesters, Konzertmeister des Sinfonieorchesters des Kantons Schwyz und Mitglied des Accento musicale.

 

Ivo Haag, Pianist, tritt vor allem im Klavierduo mit der ungarischen Pianistin Adrienne Soós auf, konzertierte aber auch als Solist mit dem Luzerner Sinfonieorchester, der Camerata Bern und der Camerata Zürich.

 

Die beiden Musiker spielen in unserem «Hauskonzert» Werke von Bach, Beethoven, Brahms, Mozart, Rachmaninow und Schubert.

 

Eintritt für Mitglieder des Fram-Clubs frei. Für Nichtmitglieder: Kollekte.

 

 

 

 

 

 

Donnerstag
11. Mai 2023
Schwarzkunstwerk
Paul Jud führt durch die historische Druckwerkstatt im Kloster Einsiedeln
Fram-Club

 

Museum Fram, Eisenbahnstrasse 19, Einsiedeln

20.00 Uhr

 

Fast auf den Tag genau vor achtzehn Jahren wurde im Kloster die nostalgische Druckwerkstatt eingeweiht und von ehemaligen Schriftsetzern und Buchdruckern in Betrieb genommen. Hier wird noch in der Tradition Gutenbergs gesetzt und gedruckt. Ausser den Geräten, die den Initianten vom Kloster geschenkt wurden, verfügt die Werkstatt auch über eine Tiegeldruckpresse, einem Geschenk der Firma Gietz & Co. AG, sowie einer Kniehebelpresse, einer Leihgabe des Museums Fram. Fünfzehn Mitglieder des Fram-Clubs haben die Möglichkeit, sich von Paul Jud ins Schwarzkunstwerk einführen zu lassen. Eine Anmeldung ist unerlässlich.

Donnerstag
13. April 2023
Wie macht er das nur?
Der erfolgreiche Einsiedler Filmer Roman Kälin und seine Visual Effects
Fram-Club

 

Museum Fram, Eisenbahnstrasse 19, Einsiedeln

20.00 Uhr

 

Die Einzelteile formieren sich zu einem Ganzen. Oder das Ganze löst sich in seine Einzelteile auf. Grünpflanzen überwuchern die Erde, und riesengrosse Popcorns bedrängen die Menschen. Das sind Szenen aus Kurzfilmen und Werbespots, die Roman Kälin realisiert hat oder an denen er beteiligt war. Für seine Werke hat er mehrere internationale Preise gewonnen, aber auch, wie letztes Jahr, den Edi.22 für Schweizer Auftragsfilme. Im Gespräch mit Walter Kälin gibt er Auskunft über seinen Werdegang und seinen beruflichen Alltag.

Donnerstag
02. März 2023
Der Maler und sein Porträtist
Christian «Jimmy» Lienert und Franz Kälin im Gespräch mit Walter Kälin
Fram-Club

 

 

Museum Fram, Eisenbahnstrasse 19, Einsiedeln

20.00 Uhr

 

Das gibt es nicht überall, dass der lokale Kinobesitzer alle paar Jahre einen eigenen Film in sein Kino bringt. Einsiedeln ist nicht nur mit der Cineboxx als einem speziell attraktiven Kino gut bedient, sondern kann sich immer wieder über Filme freuen, an denen Franz Kälin mitgewirkt oder die er gleich selber realisiert hat. Am 3. März startet sein neuer abendfüllender Dokumentarfilm «Der Förster und St. Benedikt». Er stellt den Förster und Maler Christian Lienert ins Zentrum, der für viele in Einsiedeln einfach nur Jimmy heisst. Der Fram-Club hat den Maler und seinen Porträtisten zum Gespräch eingeladen. Musikalische Farbtupfer setzt Beat Zehnder von Tree!ouh mit seiner Gitarre.

Donnerstag
02. Februar 2023
«Der Rote Diamant» von Thomas Hürlimann
Aus der Sicht des Bildungshistorikers Pirmin Meier
Fram-Club

 

Museum Fram, Eisenbahnstrasse 19, Einsiedeln

20.00 Uhr

 

Die Literaturkritik ist sich weitgehend einig: «Hürlimanns neuestes Buch ist ein Meisterwerk». So betitelt Martin Ebel seine Rezension in den Tamedia-Zeitungen. Und Jochen Hieber bezeichnet den Roman in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als «sein bisher bedeutendstes autobiographisches Buch». Auch der Germanist, Historiker und Schriftsteller Pirmin Meier ist begeistert. Er ist zudem in der Lage, das Geschehen im Kloster Maria zum Schnee samt der Jagd nach dem Roten Diamanten auch jenen verständlich zu machen, die sich schwer tun mit dem Roman. Als Kenner des gesamten Werks von Thomas Hürlimann kann er das neueste Buch einordnen und potenzielle Leserinnen und Leser neugierig darauf machen.

Moderation: Walter Kälin