Fram-Club

Der Fram-Club ist die Gönnervereinigung des Museums Fram und unterstützt das Museum ideell und finanziell. Er organisiert öffentliche Veranstaltungen zu aktuellen Themen und Aktivitäten rund um das Museum.
Der Vorstand besteht aus Marann Schneider-Schnyder (Präsidentin), Walter Kälin (Veranstaltungen), Rosi Honegger (Finanzen) und Ingrid Fässler-Heinzer (Organisation).

Eine Einzelperson bezahlt jährlich 33, eine Familie 44 und ein Paar 55 Franken. Der Jahresbeitrag für Kollektivmitglieder (Firmen, Vereine) kostet 300 Franken, Gönner sind ab 500 Franken dabei.

Es würde uns freuen, Sie als Mitglied des Fram-Clubs begrüssen zu können.

AGENDA

Samstag
04. Mai 2024
Wie das Johannisbächli wiederhergestellt wurde
Benno Heussi, Bauingenieur beim Unternehmen Geoinfra, spricht im Museum Fram über die ab¬geschlossene Renaturierung und führt die Besucherinnen und Besucher anschliessend an den «Tatort»
Fram-Club

Museum Fram, Eisenbahnstrasse 19, Einsiedeln

14.00 Uhr

Auf einer Länge von fast einem Kilometer wurden das Johannisbächli und die sogenannten Nebengerinne von 2021 bis 2023 revitalisiert und so ausgebaut, dass sie einem Hochwasser standhalten. Die Arbeiten drängten sich auf, weil die Bachverbauung in einem schlechten Zustand war. Zudem war es dem Kloster Einsiedeln, das zusammen mit dem Bezirk Einsiedeln den Auftrag erteilt hatte, ein Anliegen, den Lebensraum für Mensch und Natur aufzuwerten.

Die Arbeiten am Johannisbächli sind bis auf die Neubepflanzung der Ufer abgeschlossen. Der verantwortliche Bauingenieur des Unternehmens Geoinfra, Benno Heussi, wird auf Einladung des Fram-Clubs über die Renaturierung dieses Gewässers berichten und die Besucherinnen und Besucher anschliessend an den «Tatort» führen.

RÜCKSCHAU

Mittwoch
08. Dezember 2021
Von den Freuden der kinderreichen Familie
Geschichten der Benziger-Kolumnistin Cécile Brändli-Probst und ein Gespräch mit zwei ihrer neun Kinder
Fram-Club

Nicht weniger als neun Kinder hatte Cécile Brändli-Probst (1919-2008), eine Mutter und Hausfrau, wie sie im Buche steht. Und dieses Buch ist 2020 im Limmat Verlag erschienen. Es enthält 150 Kurzgeschichten aus dem katholischen Familienalltag in den 50er- und 60er-Jahren. Geschrieben hat sie die Autorin für eine Zeitschrift, die damals im Einsiedler Benziger Verlag erschien: «Die Familie. Elternzeit­schrift und Mütterblatt». In ihren Texten kommen ein starker Glaube und eine feste Verwurzelung im Katholizismus zum Ausdruck. Wie sie ihre Mutter erlebt haben, erzählen zwei der drei Kinder, die das Buch herausgegeben haben, die Journalistin Esther Scheideg­ger Zbinden und der Historiker Sebastian Brändli. Nina Halpern liest Texte aus dem Buch.

Mittwoch,
8. Dezember, 20 Uhr

Museum Fram

Eintritt mit Maske, Covid-Zertifikat und Personalausweis

 

Donnerstag
18. November 2021
Was die Ausgrabungen unter dem Klosterplatz hervorbrachten
Vortrag der Archäologin Evelyne Marty aus Einsiedeln
Fram-Club

Die junge Einsiedlerin Evelyne Marty studiert Archäologie und arbeitet an der Universität Basel als Hilfsassistentin im Departement Altertumswissenschaften. Sie leitete die Notgrabungen, bevor mit der jetzigen Sanierung des Klosterplatzes begonnen werden konnte. Die Mitglieder des Fram-Clubs werden als erste erfahren, was diese Grabungen zu Tage gefördert haben. Da sich Evelyne Marty nicht nur für das Altertum interessiert, sondern auch eine begeisterte Fotografin ist, wird sie in Wort und Bild eindrücklich über ihre Arbeit berichten können.

Donnerstag,
18. November, 20 Uhr

Museum Fram

Eintritt mit Covid-Zertifikat

 

Donnerstag
28. Oktober 2021
Inglin 2021 – Der unbekannte Bekannte
Szenisch-musikalische Lesung zum 50. Todestag von Meinrad Inglin
Fram-Club

Am 4. Dezember 2021 jährt sich der Todestag des aus Schwyz stammenden Autors Meinrad Inglin zum fünfzigsten Mal. Dies und der Umstand, dass Inglin zu den bedeutendsten Schweizer Autoren des 20. Jahrhunderts zählt, dürften gute Gründe für ein besonderes Programm sein.

Walter Sigi Arnold, Andri Schenardi, Karin Wirthner und Peter Zimmermann lesen berührende Liebes-Erzählungen und skurril-komische Geschichten, Fatima Dunn begleitet auf dem Cello. Konzept und Regie: Buschi Luginbühl.

Inglin 2021 Programm

Donnerstag, 28. Oktober 20.00 Uhr

Museum Fram

Entgegen anderslautenden Angaben gibt es keinen Ticketvorverkauf

Eintritt mit Covid-Zertifikat

Donnerstag
23. September 2021
Zwei Freunde, ein Verlag
Den Einsiedler Diogenes Verlegern Daniel Keel (1930-2011) und Rudolf C. Bettschart (1930-2015) zu ihrem 90. Geburtstag
Fram-Club

Als im Herbst 2020 die zweite Corona-Welle fast alle Veranstaltungen wegspülte, mussten wir den Abend zu Ehren von Daniel Keel und Rudolf C. Bettschart auf später verschieben. Später ist jetzt. Wir feiern die beiden Einsiedler, die den Diogenes Verlag gegründet und höchst erfolgreich geführt hatten, ein Jahr nach ihrem 90. Geburtstag. Walter Kälin hat aus der Verlagsgeschichte Äusserungen der beiden sowie Statements von Autorinnen und Mitarbeitern des Verlags zu einem Puzzle zusammengefügt, das ein Bild ihrer Persönlichkeiten und ihres Lebenswerks ergibt.

Donnerstag,
23. September, 20 Uhr

Museum Fram

Zutritt nur mit Covid-Zertifikat und Personalausweis

Auch nach bald 70 Jahren gehört der Diogenes Verlag immer noch zu den grössten unabhängigen Belletristik-Verlagen Europas. Keel und Bettschart gelang es, Zeichner wie Loriot oder Tomi Ungerer, Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Patrick Süskind, Friedrich Dürrenmatt, Patricia Highsmith oder Donna Leon in ihre Dienste zu nehmen. Am 10. Oktober 2020 wären sie 90-jährig geworden. Sie sind beide am gleichen Tag in Einsiedeln zur Welt gekommen.

Mit Masha Bingisser, Oscar Bingisser, Jonas Züllig (Lesung) und Laurent Girard (Musik).

Donnerstag
01. Oktober 2020
«Ich will nicht dazugehören, ich will meine Ruhe»
Lesung und Gespräch mit dem früheren Benziger-Autor Hansjörg Schertenleib
Fram-Club

In einer losen Reihe haben wir in den letzten zehn Jahren die ehemaligen Benziger-Autorinnen Federica de Cesco und Eveline Hasler zu Lesungen und Gesprächen eingeladen. In zwei weiteren Veranstaltungen stellten wir Friedrich Dürrenmatt und Mani Matter in den Mittelpunkt. Zur Gruppe von Schriftstellerinnen und Schriftstellern, die ihre frühen Bücher bei Benziger veröffentlicht haben, gehört auch der Zürcher Hansjörg Schertenleib. 1982 erschienen drei Erzählungen unter dem Titel «Grip», 1983 folgte der Roman «Die Ferienlandschaft». In diesem Jahr nun publizierte der junge Kampa Verlag die Erzählung «Palast der Stille». Dass sie wunderbar in die Corona-Zeit passt, konnten weder der Autor noch der Verlag ahnen. Hansjörg Schertenleib liest aus dem Buch, Walter Kälin befragt ihn.

Donnerstag,
1. Oktober, 20 Uhr

Museum Fram

Sonntag
15. September 2019
«Ein himmlisch’ Werk» – Das Konzert zur Ausstellung
Musikalische Schätze aus dem Kloster Einsiedeln
Fram-Club

Konzertprogamm

  • Georg Friedrich Händel (1685-1759): Ouvertüre aus Jephta, g-Moll
  • Johann Baptist Vanhal (1739-1813): Quartett Op. 6/4, G-Dur
  • Johann Christian Bach (1735-1782): Trio Op. 4/2, A-Dur
  • Giovanni Battista Sammartini (1700/01-1775): Trio, D-Dur
  • Johann Baptist Vanhal (1739-1813): Quartett Op. 6/2, E-Dur

 

Es spielen

  • Eva Saladin, Barockvioline
  • Christoph Rudolf, Barockvioline
  • Christoph Riedo, Barockbratsche
  • Bernadette Köbele, Barockcello

 

Sonntag, 15. September 2019,
18 Uhr, Museum FRAM

Eintritt frei, Kollekte

 

Pariser Drucke, Mailänder Handschriften und ein Legat aus London

Christoph Riedo, der am 15. September mit einer Barockbratsche auftritt, ist nicht nur Musiker, sondern auch Musikwissenschaftler mit einem Lehrauftrag an der Universität Basel. Seine Doktorarbeit über geistliche Musik in Mailand im 18. Jahrhundert führte ihn überraschenderweise nach Einsiedeln. Die meisten Quellen liegen nämlich nicht in der lombardischen Metropole, sondern in der hiesigen Musikbibliothek. Teils wurden die Handschriften und Drucke vom Kloster gekauft oder von Mönchen, die in Bellinzona unterrichteten, während ihren Ferien in Oberitalien abgeschrieben, teils handelt es sich bei zahlreichen Werken um grosszügige Schenkungen. Das für den 15. September angekündigte Trio in D-Dur von Sammartini zum Beispiel liegt als Handschrift in der Musikbibliothek, andere Werke, die Riedo für das Konzert ausgewählt hat, wurden in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Paris gedruckt. Die Ouvertüre aus «Jephta» von Händel, die von John Walsh in London verlegt wurde, kam wahrscheinlich über Robert Lucas Pearsall nach Einsiedeln, der seinen gesamten Nachlass dem Kloster vermacht hatte.